Bitcoin im Baukastenshop akzeptieren
Du möchtest Bitcoin oder Lightning in Deinem Onlineshop akzeptieren – doch Deine Shopsoftware bietet diese Zahlungsart nicht an?
Damit bist Du nicht allein. Gerade bei Baukastensystemen oder gehosteten Shops wie ePages, Strato, 1&1, Jimdo und ähnlichen Lösungen sind Händler auf die vom Anbieter freigegebenen Zahlungsmethoden beschränkt. Eigene Payment-Gateways, individuelle Plugins oder API-Anbindungen sind oft nicht möglich.
Bitcoin gehört in diesen Systemen meist nicht zum Standard.
Heißt das, dass Du auf Bitcoin-Zahlungen verzichten musst?
Nein. Es gibt einen praktikablen Weg, wie Du trotzdem Bitcoin akzeptieren kannst – ganz ohne technische Integration.
Das typische Problem von Baukastenshops
Viele Baukasten-Shopsysteme sind bewusst geschlossen aufgebaut. Händler können:
- keine eigenen Plugins installieren
- keine zusätzlichen Zahlungsanbieter integrieren
- keine individuellen Schnittstellen programmieren
Baukastensysteme sind darauf ausgelegt, ohne Programmierkenntnisse zu funktionieren.
Das bringt Vorteile:
- Schnelle Einrichtung
- Geringe technische Hürden
- Wartungsfreie Infrastruktur
Das schränkt die Flexibilität ein. Gleichzeitig bieten diese Systeme jedoch fast immer eine Funktion, die häufig übersehen wird: manuelle Zahlungsarten wie Vorkasse oder Banküberweisung.
Bitcoin wie eine klassische Banküberweisung behandeln
Versetze Dich kurz in die Praxis:
- Ein Kunde bestellt ein Produkt in Deinem Shop und wählt „Banküberweisung“.
- Die Bestellung wird mit dem Status „offen“ gespeichert.
- Du übermittelst Deine Bankdaten.
- Sobald der Betrag auf Deinem Konto eingeht, markierst Du die Bestellung als „bezahlt“.
Dieses bewährte Prinzip lässt sich nahezu identisch auf Bitcoin übertragen.
Statt Deiner IBAN erhält der Kunde einen Bitcoin Payment Link oder eine Bitcoin-Rechnung.
Statt einer Überweisung auf Dein Bankkonto erfolgt die Zahlung an Deine Bitcoin- oder Lightning-Adresse.
Und statt im Online-Banking prüfst Du den Zahlungseingang bei Deinem Bitcoin-Zahlungsanbieter oder in Deiner Wallet.
Der Bestellprozess bleibt unverändert – nur das Zahlungsmittel wird ausgetauscht.
Die Bitcoinzahlung in der Praxis
So sieht das konkret aus:
- Du nutzt im Shop die Zahlungsart „Vorkasse“ oder „Banküberweisung“ – optional umbenannt in „Bitcoin / Lightning“.
- Der Kunde wählt diese Zahlungsart im Checkout.
- Die Bestellung wird automatisch als „offen“ gespeichert.
- Du erstellst einen Bitcoin Payment Link oder eine Bitcoin-Rechnung.
- Der Kunde bezahlt mit Bitcoin oder Lightning.
- Nach bestätigtem Zahlungseingang setzt Du die Bestellung auf „bezahlt“.
Technisch bleibt Dein Shopsystem unangetastet.
Bitcoin Payment Link oder Bitcoin Rechnungsformular?
Je nach Geschäftsmodell bieten sich zwei Varianten an.
Bitcoin Payment Link
Alle Zahlungsinformationen sind bereits hinterlegt. Der Kunde klickt auf den Link und bezahlt.
Diese Variante ist besonders geeignet für klassische Produktbestellungen und überschaubare Bestellmengen. Der Aufwand liegt beim Händler, der den Link erstellt – dafür ist der Zahlungsprozess für den Kunden besonders komfortabel.
Mehr dazu:
https://coincharge.io/bitcoin-payment-link/
Bitcoin Rechnungsformular
Hier wird ein Formular auf der eigenen Website eingebunden. Der Zahler trägt die erforderlichen Informationen selbst ein und erzeugt dadurch die Zahlungsanforderung.
Das reduziert den Vorbereitungsaufwand für den Händler und eignet sich besonders, wenn viele potenzielle Zahler eigenständig Zahlungen auslösen sollen.
Mehr dazu:
https://coincharge.io/bitcoin-rechnung/
Warum Du Deinem Kunden nicht einfach Deine Bitcoin-Adresse schicken solltest
Auf den ersten Blick scheint es einfach:
Warum nicht einfach die eigene Bitcoin-Adresse verschicken und dem Kunden sagen, wie viel er zahlen soll?
Das Problem liegt in der Kursvolatilität.
Würdest Du den Bitcoin-Betrag bereits bei der Rechnungserstellung festlegen, könnte der Kunde je nach Kursentwicklung entscheiden, ob er wirklich mit Bitcoin bezahlt oder lieber in Euro überweist. Fällt der Kurs, zahlt er in Bitcoin. Steigt er, weicht er auf eine andere Zahlungsart aus.
Damit würdest Du dem Kunden indirekt die Kursentscheidung überlassen.
Professioneller ist es daher, den Bitcoin-Betrag zum Zeitpunkt der tatsächlichen Zahlung dynamisch zu berechnen.
Dynamische Kursberechnung bei der Bitcoin-Zahlung
Ein Bitcoin Payment Link und Bitcoin Rechnung arbeitet mit einer automatischen Umrechnung auf Basis des aktuellen Wechselkurses im Moment der Zahlung.
Beispiel:
Liegt der Bitcoin-Preis bei 75.000 €, entspricht eine Rechnung über 50 € exakt dem Bitcoin-Betrag, der zum Zahlungszeitpunkt diesem Gegenwert entspricht – nicht dem Kurs von gestern oder morgen.
Das verhindert taktisches Verhalten und reduziert das Volatilitätsrisiko für beide Seiten.
Genau diese Aufgabe übernimmt ein spezialisierter Bitcoin-Zahlungsanbieter.
Er kümmert sich um:
- automatische Kursberechnung
- Zahlungsabwicklung (Onchain & Lightning)
- Zahlungsbestätigung
- Weiterleitung an Deine Wallet
Eine Übersicht geeigneter Anbieter findest Du hier:
https://coincharge.io/bitcoin-zahlungsanbieter/
Für wen ist diese Lösung geeignet?
Dieser Ansatz ist ideal für:
- Händler mit Baukastenshops
- Shops ohne API-Zugang
- Unternehmen, die Bitcoin zunächst testen möchten
- kleine und mittlere Bestellvolumen
Für sehr große Shops mit hohem Transaktionsaufkommen ist langfristig eine direkte technische Integration effizienter. Doch solche Shops setzen in der Regel ohnehin auf professionelle Systeme mit offenen Zahlungsschnittstellen.
Für viele kleinere und mittlere Händler hingegen ist diese Lösung der einfachste Einstieg:
kein Systemwechsel, kein Entwickler, keine komplexe Integration.
Fazit: Bitcoin im Baukastenshop ist möglich – mit dem richtigen Ansatz
Auch wenn Deine Shopsoftware keine Plugins oder eigene Payment-Gateways erlaubt, kannst Du Bitcoin akzeptieren.
Nicht durch Integration – sondern durch intelligente Nutzung vorhandener Prozesse.
Bitcoin-Zahlungen im Baukastenshop sind weniger eine technische Frage – sondern eine organisatorische.
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