Bitcoin Kreditkarte
Bitcoin Debit- & Kreditkarten: Vergleich der wichtigsten Anbieter
Wer nach einer Bitcoin Kreditkarte sucht, möchte seine Bitcoin im Alltag ausgeben – beim Einkaufen, im Restaurant oder online. Streng genommen handelt es sich dabei jedoch fast immer um eine Bitcoin Debitkarte. Eine echte Kreditkarte mit klassischem Kreditrahmen ist im Kryptobereich selten. Stattdessen werden Bitcoin beim Bezahlen verkauft oder als Sicherheit hinterlegt.
Trotzdem hat sich im deutschsprachigen Raum der Begriff Bitcoin Kreditkarte etabliert.
Im ersten Abschnitt dieses Artikel erfährst Du:
- wie eine Bitcoin Kreditkarte technisch funktioniert
- worin sich die Modelle unterscheiden
- welche Gebühren, Spreads und Cashback-Programme existieren
Im weiten Kapitel: Übersicht der wichtigsten Bitcoin Debitkarten Anbieter stellen wir dann die 12 wichtigste Anbieter vor:
Was ist eine Bitcoin Kreditkarte?
Eine Bitcoin Kreditkarte ist in der Praxis eine Debit- oder Prepaidkarte, die mit einem Krypto-Konto verbunden ist. Beim Bezahlen erhält der Händler Euro – im Hintergrund wird Bitcoin konvertiert oder als Sicherheit genutzt.
Das bedeutet:
Du zahlst überall dort mit Bitcoin, wo Visa oder Mastercard akzeptiert wird – also bei Millionen von Händlern weltweit.
Gerade weil noch nicht viele Geschäfte direkt Bitcoin oder Lightning akzeptieren, haben sich Bitcoin Debitkarten als praktische Brückenlösung etabliert.
Warum sind Bitcoin Kreditkarten so beliebt?
Ein zentraler Grund für den Erfolg liegt bei langjährigen Bitcoin-Besitzern.
Viele Halter haben ihre Bitcoin seit mehreren Jahren im Portfolio. Sie möchten ihre Coins nutzen, ohne:
- sie aktiv auf einer Börse zu verkaufen
- eine Banküberweisung abzuwarten
- oder ihr gesamtes Portfolio in Fiat umzuschichten
Mit einer Bitcoin Kreditkarte kannst Du Deine Bitcoin direkt im Alltag einsetzen – ohne vorher manuell in Euro tauschen zu müssen.
Zwar erhält der Händler keine Bitcoin, sondern Euro. Das widerspricht dem Ideal einer geschlossenen Bitcoin-Ökonomie. Dennoch bietet die Karte eine komfortable Möglichkeit, Bitcoin-Vermögen real zu nutzen.
Bitcoin Debitkarten sind damit keine Lösung für eine reine Bitcoin-Kreislaufwirtschaft – sondern eine Brücke in das bestehende Visa- und Mastercard-System.
Wie funktioniert eine Bitcoin Kreditkarte technisch?
In Europa haben sich drei Modelle etabliert.
1. Verkauf beim Bezahlen („Sell on Spend“)
Das ist das häufigste Modell.
Deine Bitcoin bleiben auf dem Konto des Anbieters.
Erst im Moment der Zahlung wird der benötigte Betrag in Euro umgerechnet und verkauft.
Du bleibst also bis zum Zahlungszeitpunkt Bitcoin-exponiert.
Typische Anbieter mit diesem Modell:
Gerade Wavecard und Bringin positioniert sich stark als Bitcoin-fokussierte Lösung. Der Ansatz ist klar auf Bitcoin ausgerichtet und nicht auf ein breites Multi-Asset-Angebot.
2. Umwandlung beim Aufladen („Pre-Conversion“)
Hier werden Bitcoin bereits beim Aufladen der Karte verkauft.
Die Karte enthält anschließend ein Euro-Guthaben. Beim Bezahlen findet keine weitere Krypto-Transaktion statt.
Dieses Modell findet sich teilweise bei Anbietern wie Crypto.com, Bringin oder 2Fiat, wenn Nutzer vorab in Fiat konvertieren.
Vorteil:
-
Kein Kursrisiko nach dem Top-Up
Nachteil:
- Bitcoin-Exposure endet bereits bei der Einzahlung
3. Bitcoin als Collateral für eine Kreditlinie
Ein Sondermodell bietet die Nexo Card.
Hier werden Bitcoin als Sicherheit hinterlegt. Du erhältst eine Kreditlinie in Fiat, ohne dass Bitcoin sofort verkauft werden.
Erst bei einem zu hohen Beleihungsgrad erfolgt eine Liquidation.
Vorteil:
- Kein unmittelbarer Verkauf
Nachteil:
- Liquidation bei stark fallenden Kursen
Gebühren, Spread und versteckte Kosten
Worauf Du bei einer Bitcoin Kreditkarte wirklich achten musst
Bei der Wahl einer Bitcoin Kreditkarte sind die Gebühren das wichtigste Entscheidungskriterium. Viele Anbieter werben mit „0 % Gebühren“ oder „kostenloser Karte“. In der Praxis entstehen die Kosten jedoch an mehreren Stellen – und nicht immer transparent.
Um die tatsächlichen Gesamtkosten zu verstehen, muss man vier Ebenen unterscheiden.
1. Conversion-Fee – die sichtbare Gebühr
Jedes Mal, wenn Du mit einer Bitcoin Debitkarte bezahlst, wird Bitcoin in Euro umgerechnet. Für diese Umwandlung verlangen viele Anbieter eine sogenannte Conversion-Fee.
Typisch sind Werte zwischen 0,5 % und 2,5 %.
Beispiel:
Du bezahlst im Geschäft 100 €.
Bei 2 % Conversion-Fee kostet Dich die Transaktion zusätzlich 2 €.
Dein Bitcoin-Bestand wird also im Gegenwert von 102 € reduziert.
Diese Gebühr ist oft noch der transparenteste Teil der Kosten.
2. Der Spread – der unsichtbare Aufschlag
Komplexer wird es beim sogenannten Spread.
Es gibt keinen offiziellen Bitcoin-Referenzkurs. Jeder Anbieter nutzt eigene Liquiditätsquellen oder interne Exchange-Preise. Der Spread ist die Differenz zwischen Marktpreis und dem Kurs, zu dem Dein Bitcoin tatsächlich verkauft wird.
Beispiel:
Bitcoin notiert an großen Börsen bei 100.000 €.
Dein Kartenanbieter rechnet intern mit 99.000 €.
Das entspricht einem Spread von 1 %.
Du siehst diese Gebühr nicht separat auf Deiner Abrechnung.
Du erhältst lediglich etwas weniger Euro pro verkauftem Bitcoin.
Gerade weil Kartenzahlungen meist kleine Beträge betreffen, fällt das kaum auf. Über viele Transaktionen hinweg summieren sich solche „unsichtbaren“ Aufschläge jedoch erheblich.
Ein kleiner Spread von 0,5 % ist branchenüblich. Deutlich höhere Abweichungen sollten hinterfragt werden.
3. Fremdwährungsgebühren (FX)
Wenn Du außerhalb der Eurozone bezahlst – etwa in der Schweiz, in den USA oder im Urlaub – kommt häufig eine zusätzliche Fremdwährungsgebühr hinzu.
Diese liegt oft zwischen 1 % und 3 %.
Beispiel:
Du zahlst 100 US-Dollar.
Dein Anbieter berechnet zusätzlich 2 % FX-Gebühr.
Damit steigen die Gesamtkosten der Transaktion weiter an.
Manche Anbieter kombinieren Conversion-Fee, Spread und FX-Gebühr. Dadurch kann eine eigentlich kleine Kartenzahlung deutlich teurer werden als erwartet.
4. Fixe Transaktionsgebühren
Weniger verbreitet, aber besonders tückisch sind feste Gebühren pro Zahlung, etwa 0,30 € pro Transaktion.
Bei kleinen Beträgen wirkt sich das stark aus.
Beispiel:
Du kaufst einen Kaffee für 3 €.
Zusätzlich fallen 0,30 € fixe Gebühr an.
Das entspricht 10 % Kosten – noch bevor Conversion oder Spread berücksichtigt wurden.
Gerade bei alltäglichen Mikrozahlungen kann sich das erheblich summieren.
Wie hoch können die Gesamtkosten wirklich sein?
Rechnen wir ein realistisches Szenario:
-
-
2 % Conversion-Fee
-
1 % Spread
-
2 % Fremdwährungsgebühr
-
Bei einer Zahlung im Ausland kann die effektive Belastung damit bei 4–5 % oder mehr liegen.
Das bedeutet:
Bei 1.000 € Jahresausgaben über die Karte können 40–50 € an indirekten Kosten entstehen – oder deutlich mehr, wenn mehrere Gebühren gleichzeitig greifen.
Viele Nutzer prüfen den tatsächlich angewandten Wechselkurs nicht im Detail, da Kartenzahlungen bequem und schnell erfolgen. Genau hier liegt das Risiko, Marketingversprechen mit realen Kosten zu verwechseln.
Transparenz als wichtigstes Auswahlkriterium
Eine gute Bitcoin Kreditkarte zeichnet sich nicht dadurch aus, dass sie „0 % Gebühren“ verspricht, sondern dadurch, dass sie:
-
-
Conversion-Fee klar ausweist
-
Spread nachvollziehbar erklärt
-
FX-Gebühren transparent kommuniziert
-
keine versteckten Fixkosten erhebt
-
Wenn ein Anbieter mehrere Gebührenarten kombiniert, sollte klar erkennbar sein, wie hoch die effektiven Gesamtkosten im Alltag sind.
Cashback und Token-Rewards bei Bitcoin Kreditkarten
Viele Bitcoin Kreditkarten werben mit Cashback-Programmen von 0,5 % bis 2 % oder mehr. Anders als bei klassischen Kreditkarten erfolgt die Auszahlung jedoch häufig nicht in Euro oder Bitcoin, sondern in hauseigenen Plattform-Token.
Beispiele sind CRO bei Crypto.com, BEST bei Bitpanda oder NEXO bei Nexo.
- Crypto.com: Cashback abhängig vom CRO-Staking
- Bitpanda: Cashback über BEST-Level
- Nexo: Cashback in BTC oder Token
- Coinbase: Zeitweise wechselnde Rewards
- Wavecard: Fokus eher auf niedrige Gebühren statt Token-Modelle
Das bedeutet: Der „Bonus“ ist kein stabiler Geldbetrag, sondern ein Vermögenswert mit eigenem Kursrisiko. Der Wert kann steigen – aber auch deutlich fallen. Ein beworbener Cashback von 2 % ist nur dann tatsächlich 2 % wert, wenn der Token stabil bleibt.
Zudem sind höhere Cashback-Stufen oft an Bedingungen geknüpft, etwa Token-Staking oder bestimmte Kontomodelle.
Steuerliche Behandlung, DAC8, Travel Rule und Transparenz
Die Nutzung einer Bitcoin Kreditkarte ist nicht nur eine technische, sondern immer auch eine steuerliche Entscheidung.
Grundsätzlich gilt:
Bei den Bitcoin Debitkarten wird im Moment der Zahlung Bitcoin in Fiat umgewandelt. Wirtschaftlich handelt es sich damit um eine Veräußerung von Bitcoin. Ob daraus tatsächlich Steuern entstehen, hängt vom jeweiligen Land, der Haltedauer und der individuellen Situation ab.
In Deutschland sind Gewinne nach einer Haltedauer von über einem Jahr grundsätzlich steuerfrei. Innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist kann eine Kartenzahlung hingegen steuerpflichtig sein.
In Österreich unterliegen Kryptowährungen unabhängig von der Haltedauer der Kapitalertragsteuer.
In der Schweiz sind private Kapitalgewinne in der Regel steuerfrei, Bitcoin gelten jedoch als Vermögenswert und unterliegen der Vermögenssteuer.
Unabhängig vom Wohnsitzland sollten Kartenzahlungen dokumentiert werden, da jede Zahlung – technisch betrachtet – eine steuerlich relevante Transaktion darstellen kann.
DAC8, Travel Rule und Meldepflichten
Mit der Einführung von DAC8 (EU-Richtlinie zur steuerlichen Meldung von Kryptotransaktionen) sowie der Umsetzung der Travel Rule wird die regulatorische Transparenz im Kryptobereich deutlich erhöht.
Meldepflichtig sind sogenannte Crypto-Asset Service Provider (CASP). Dazu zählen auch die Bitcoin Debitkarten-Anbieter oder arbeiten mit entsprechenden regulierten Partnern zusammen.
Das bedeutet:
Bei regulierten Bitcoin-Debitkarten wird jede Krypto-zu-Fiat-Umwandlung im Rahmen von DAC8 meldepflichtig. Ob transaktionsbezogen oder aggregiert gemeldet wird, hängt von der nationalen Umsetzung ab. Für den Nutzer bedeutet das faktisch vollständige steuerliche Transparenz.
Wichtig ist die Einordnung:
Eine regulierte Bitcoin Debitkarte ist kein anonymes Zahlungsinstrument. Identität, Kontobewegungen und Krypto-Veräußerungen sind beim Anbieter dokumentiert und sind Teil gesetzlicher Meldepflichten.
KYC-freie Prepaid-Modelle oder Giftcard-Lösungen können strukturell anders einzuordnen sein, bieten jedoch meist eingeschränkte Funktionalität und höhere Gebühren.
Bitcoin-Debitkarten ermöglichen es, Bitcoin im bestehenden Fiat-System auszugeben. Wer jedoch Bitcoin direkt bei Händlern einsetzt, die BTC akzeptieren, benötigt keinen Umweg über Krypto-zu-Fiat-Konvertierung – und vermeidet zusätzliche Gebühren sowie regulatorische Intermediäre.
- Weitere Infos zu DAC8
- Weitere infos zur Travel Rule
Visa oder Mastercard?
Für den Nutzer spielt das Netzwerk kaum eine Rolle. Beide Systeme sind weltweit akzeptiert.
Aktuelle Verteilung:
Nicht jede „Bitcoin Kreditkarte“ ist eine Bitcoin Debitkarte
Im Internet finden sich zahlreiche Listen mit angeblichen „Bitcoin Kreditkarten“. Nicht jede dieser Lösungen erfüllt jedoch tatsächlich die Kriterien einer echten Bitcoin Debitkarte.
Der Grund ist einfach: Viele dieser Lösungen sind entweder klassische Bankkarten mit integrierter Krypto-Funktion (z. B. Revolut), reine Prepaid-Eurokarten mit sofortigem BTC-Verkauf beim Einzahlen (z. B. holyheld) oder marketinggetriebene White-Label-Programme ohne eigenständiges Bitcoin-Zahlungskonzept.
In solchen Fällen hält der Nutzer faktisch kein Bitcoin-Guthaben bis zur Zahlung oder es handelt sich primär um eine Fintech-Karte mit Krypto-Option – nicht um eine strukturierte Bitcoin Debitkarte im engeren Sinne.
Deshalb haben wir die Karten wie: Wirex card, holyheld, oder Ledger CL Card nicht berücksichtigt.
Infrastruktur im Hintergrund: Striga & Lightspark
Ein Teil der europäischen Bitcoin-Debitkarten basiert auf derselben technischen und regulatorischen Infrastruktur. Striga Technology AS, inzwischen Teil von Lightspark, bietet Banking-as-a-Service-Lösungen für Krypto-Unternehmen an – inklusive vIBAN, Karten-Processing, Compliance und Umwandlungsmechanismen zwischen Bitcoin und Fiat.
Zu den Anbietern, die ganz oder teilweise auf die Striga-Infrastruktur zurückgreifen, zählen unter anderem Wave.space, Bringin, Bitwala und Bitrefill. Striga agiert dabei als technischer und regulatorischer Backend-Partner, während die jeweilige Marke das Frontend, das Gebührenmodell und die Produktstrategie definiert.
Das bedeutet jedoch nicht, dass die Karten identisch sind. Unterschiede bestehen weiterhin bei Gebührenstruktur, Spread, Cashback-Programmen, Funktionsumfang sowie der strategischen Ausrichtung – etwa ob der Fokus klar auf Bitcoin-Only liegt oder ein breiteres Krypto-Angebot im Vordergrund steht.
Auch wenn im Hintergrund teilweise derselbe Infrastrukturpartner steht, unterscheiden sich die Produkte im Marktauftritt und in ihrer wirtschaftlichen Ausgestaltung teils deutlich.
KYC-freie Kartenlösungen
Neben regulierten Bitcoin Debitkarten mit vollständiger Identitätsprüfung existieren auch KYC-freie Alternativen. Diese Lösungen werben mit Anonymität und einem vereinfachten Zugang, unterscheiden sich jedoch strukturell deutlich von klassischen Debitkarten.
Ein Beispiel ist 2Fiat, das virtuelle Mastercard-Prepaidkarten ohne Identitätsprüfung anbietet. Die Karte wird mit Kryptowährungen aufgeladen, die dabei sofort in Fiat umgewandelt werden. Es handelt sich um ein Prepaid-Modell ohne Bankkonto, ohne IBAN und mit klar definierten Limits. Die Gebührenstruktur ist im Vergleich zu regulierten Debitkarten deutlich höher, insbesondere bei der Aufladung.
Eine weitere Variante ist die Prepaid-Giftcard von The Bitcoin Company. Hierbei handelt es sich nicht um eine klassische Debitkarte, sondern um eine virtuelle Visa- oder Mastercard-Reward-Karte mit festem USD-Guthaben. Die Karte wird einmalig mit Bitcoin (Onchain oder Lightning) gekauft und ist nicht wiederaufladbar. Zudem bestehen Einschränkungen bei Abonnements, ATM-Nutzung, 3D Secure und teilweise bei der Händlerakzeptanz.
Beide Lösungen ermöglichen Zahlungen ohne formelle Identitätsprüfung, sind jedoch funktional eingeschränkt und wirtschaftlich meist weniger attraktiv als regulierte Bitcoin Debitkarten. Wer Wert auf vollständige Anonymität legt, muss daher mit höheren Gebühren, geringerer Akzeptanz und eingeschränktem Funktionsumfang rechnen.
Bitcoin-Debitkarte oder direkte Bitcoin-Zahlung?
Bitcoin-Debitkarten schlagen eine Brücke zwischen der Bitcoin-Welt und dem bestehenden Fiat-System. Sie ermöglichen es, Bitcoin überall dort auszugeben, wo Visa oder Mastercard akzeptiert werden – selbst wenn der Händler keine Kryptowährungen annimmt.
Technisch betrachtet findet bei den meisten Karten jedoch ein Krypto-zu-Fiat-Tausch im Hintergrund statt. Bitcoin wird verkauft, Euro werden ausgezahlt und der Händler erhält Fiatgeld. Für den Nutzer ist das bequem – wirtschaftlich und regulatorisch bleibt es jedoch ein Umweg über das klassische Finanzsystem.
Wer hingegen direkt bei einem Händler bezahlt, der Bitcoin akzeptiert, nutzt das Netzwerk so, wie es ursprünglich gedacht war: Peer-to-Peer, ohne zwischengeschaltete Konvertierung, ohne Karteninfrastruktur, ohne zusätzliche Spread- oder Wechselkosten. Gerade bei Lightning-Zahlungen sind Transaktionen schnell, kostengünstig und ohne Fiat-Brücke möglich.
Auch aus regulatorischer Perspektive besteht ein Unterschied: Während regulierte Kartenanbieter als Crypto-Asset Service Provider (CASP) Meldepflichten unterliegen, erfolgt eine direkte Bitcoin-Zahlung zwischen Wallet und Händler ohne zwischengeschalteten Krypto-Fiat-Dienstleister. Das ändert nichts an der steuerlichen Einordnung im jeweiligen Land, reduziert jedoch die Zahl der involvierten Intermediäre.
Bitcoin-Debitkarten sind daher ein praktisches Übergangsinstrument. Sie ermöglichen es, Bitcoin im heutigen Wirtschaftssystem flexibel einzusetzen. Die eigentliche Bitcoin-Ökonomie entsteht jedoch dort, wo Händler Bitcoin direkt akzeptieren und behalten.
Je mehr Unternehmen Bitcoin unmittelbar annehmen, desto weniger braucht es den Umweg über Karten, Banken und Konvertierung.
Und genau hier liegt die langfristige Perspektive:
Nicht Bitcoin überall gegen Euro tauschen – sondern Bitcoin direkt verwenden.
Übersicht der wichtigsten Bitcoin Kreditkarten
Bitpanda Visa Debitkarte
Die Bitpanda Card ist eine Debitkarte, die mit dem Bitpanda-Konto verknüpft ist. Nutzer können Guthaben aus ihren Wallets ausgeben, darunter:
-
- Kryptowährungen
- Fiat (EUR)
- Edelmetalle
- Bitpanda Stocks
Wird mit Kryptowährungen oder anderen Assets bezahlt, erfolgt beim Zahlungsvorgang eine automatische Umwandlung in Euro. Es gelten dabei die normalen Handelsaufschläge (Trading-Premiums) von Bitpanda.
Die Karte ist weltweit einsetzbar, überall dort, wo Visa akzeptiert wird.
Netzwerk:
Visa
Issuer:
Wird über einen regulierten E-Geld-Partner im EWR ausgegeben. Bitpanda ist ein in Österreich regulierter Anbieter (FMA-Registrierung als VASP/CASP).
Modell:
Sell-on-Spend (Assets werden beim Bezahlen automatisch in EUR konvertiert)
Gebühren für physische Karte
- Kartenausgabe: Kostenlos
- Erstversand: Kostenlos
- Ersatzkarte: 5,90 €
- Ersatz abgelaufene Karte: Kostenlos
- Lieferzeit: In der Regel 5–10 Werktage
Gebühren für virtuelle Karte
- Bitpanda bietet primär eine physische Visa-Debitkarte.
- Apple Pay kann direkt mit der Karte genutzt werden.
Allgemeine Gebühren
- Kontoeröffnung: Kostenlos
- Monatliche Gebühr: Keine
- Fremdwährungsgebühr (FX): 0 %
(Visa-Aufschläge außerhalb EUR möglich) - Conversion: Es gelten die normalen Bitpanda-Trading-Premiums bei automatischer Umwandlung in EUR
- ATM-Gebühr: 2 % oder 2 € (je nachdem, welcher Betrag höher ist)
Cashback
- 1 % Cashback bei Zahlungen mit Kryptowährungen
- Cashback nur für Krypto-Assets
- Kein Cashback bei Zahlungen mit EUR, Stablecoins, Metallen oder Stocks
Das Cashback wird in BEST (Bitpanda Ecosystem Token) ausgezahlt und hängt vom BEST-Level ab.
Karte
- Physische Karte: Ja
- Virtuelle Nutzung via Apple Pay: Ja
- Apple Pay: Ja
- Google Pay: Ja
- 3D Secure: Ja
Kartenlimits
- Tägliche ATM-Abhebung: 500 €
- Tägliche Ausgaben: 10.000 €
- Wochenlimit: 70.000 €
- Monatslimit: 280.000 €
Besonderheit
- Nutzung von über 600 Krypto-Assets möglich
- Auch Edelmetalle und tokenisierte Assets können ausgegeben werden
- Keine monatlichen Fixkosten
- 0 % FX-Gebühr (Visa-Aufschläge möglich)
- Echtzeit-Push-Benachrichtigungen
- Karte direkt in der Bitpanda-App verwaltbar
Coinbase Prepaid-Debitkarte
Die Coinbase Card ist eine Visa-Debitkarte, die direkt mit dem Coinbase-Konto verknüpft ist.
In der App kann das gewünschte Zahlungs-Asset ausgewählt werden (z. B. Bitcoin). Beim Bezahlen wird der gewählte Krypto-Asset automatisch in Euro konvertiert. Der Händler erhält EUR, während im Hintergrund Bitcoin verkauft wird.
Wichtig:
Das Zahlungs-Asset muss in der App aktiv ausgewählt werden. Standardmäßig kann die Karte auch auf das EUR-Wallet eingestellt sein.
Netzwerk:
Visa
Issuer:
Reguliertes E-Money-Institut im EWR (je nach Region über Partnerstruktur)
Modell:
Sell-on-Spend (Bitcoin wird erst beim Bezahlen automatisch in EUR umgewandelt)
Gebühren für physische Karte
- Keine monatliche Kartengebühr
- Keine explizite „Krypto-Ausgabegebühr“
- Beim Verkauf von Bitcoin fällt ein Spread an
- Fremdwährungsgebühren je nach Region möglich
- ATM-Gebühren durch Betreiber möglich
Coinbase weist darauf hin, dass keine gesonderte Transaktionsgebühr anfällt, jedoch ein Spread im Umrechnungskurs enthalten ist.
Cashback
- Wechselnde Krypto-Rewards (regional unterschiedlich)
- Kein verpflichtendes Staking
- Rewards können angepasst werden
Karte
- Virtuelle Karte: Ja
- Physische Karte: Ja
- Apple Pay: Ja
- Google Pay: Ja
- 2-Faktor-Authentifizierung integriert
Besonderheit
- Große internationale Marke
- Vollständig reguliertes Umfeld
- Flexible Asset-Auswahl
- Spread-basiertes Gebührenmodell
- Sell-on-Spend auch in Deutschland verfügbar
zur Coinbase Card
Crypto.com Visa Card
Die Crypto.com Karte ist eine Prepaid Visa Card. Sie ist nicht direkt mit einem Bankkonto oder Wallet im Sinne eines Sell-on-Spend-Modells verbunden.
Vor der Nutzung muss die Karte aktiv aufgeladen werden („Top-Up“):
-
- aus dem Crypto Wallet (Krypto wird dabei in Fiat umgewandelt)
- aus dem Cash Account
- per Debit-/Kreditkarte
Nach dem Aufladen hält die Karte ein Fiat-Guthaben. Beim Bezahlen findet keine erneute Krypto-Konvertierung statt.
Die Karten sind in sechs verschiedenen Stufen erhältlich, die sich primär durch:
-
- CRO-Staking / Lockup
- Cashback-Höhe
- Zusatzleistungen (Spotify/Netflix-Rebates etc.)
unterscheiden.
Die Midnight Blue ist die kostenlose Einstiegskarte.
Netzwerk:
Visa
Issuer:
Reguliertes E-Geld-Institut im EWR (über Crypto.com-Partnerstruktur)
Modell:
Prepaid / Pre-Funding (Krypto oder Fiat wird vor Nutzung auf die Karte geladen und in Fiat umgewandelt)
Gebühren für physische Karte
- Midnight Blue: 4,99 €
- Höhere Kartenstufen: 24,99 € oder kostenlos je nach Plan / Staking
- Kartenersatz:
- Midnight: 45,01 €
- Andere Stufen: 50 €
- Kontoauflösung: 50
Gebühren für virtuelle Karte
- Virtuelle Karten sind je nach Region verfügbar.
- Die Struktur entspricht der Prepaid-Logik der physischen Karte.
Allgemeine Gebühren
Top-Up per Debit-/Kreditkarte: 1 %
ATM-Abhebungen:
- Kostenlos bis zum jeweiligen Monatslimit (abhängig von Kartenstufe)
- Danach 2 %
- Zusätzlich mögliche ATM-Betreibergebühren
Fremdwährungsgebühren:
Midnight Blue:
- Innerhalb EU/UK: 0,2 %
- Außerhalb EU/UK: 2,0 %
Andere Kartenstufen:
-
Keine zusätzliche Fremdwährungsgebühr
Inaktivitätsgebühr:
5 € pro Monat nach 12 Monaten ohne Aktivität
Cashback
Cashback wird in CRO (Crypto.com Token) ausgezahlt.
Die Höhe hängt von der Kartenstufe und dem CRO-Lockup ab.
Beispiel (monatliche Reward-Caps):
- Basic (Midnight): kein klassisches Cashback
- Ruby / Plus: bis 1.250 USD monatlich rewardfähig
- Jade/Indigo: bis 2.500 USD
- Höhere Stufen: unbegrenzt
Zusätzlich können Spotify- oder Netflix-Rebates in CRO gewährt werden (abhängig vom Plan).
Wichtig:
Cashback erfolgt nicht in Bitcoin oder Fiat, sondern in CRO – einem volatilen Plattform-Token.
Karte
- Physische Karte: Ja
- Virtuelle Karte: Ja (regional)
- Apple Pay: Ja
- Google Pay: Ja
Kartenlimits
- Monatliche ATM-Abhebung: Midnight €200,-
- POS Limit: 25.000 € täglich
- Maximales Kartenguthaben: 25.000 €
- Crypto-to-Card Transfer: bis 25.000 € täglich
Besonderheit
- Sechs Kartenstufen mit unterschiedlichem CRO-Staking
- Prepaid-Modell (kein Live-Sell-on-Spend)
- Hohe Limits
- CRO-basierte Reward-Struktur
- Teilweise Token-Lockup erforderlich
- 3D Secure
- Integration in das Crypto.com-Ökosystem
Im Gegensatz zu Sell-on-Spend-Karten (z. B. Coinbase oder Wave) handelt es sich bei der Crypto.com Karte um eine klassische Prepaid-Struktur. Bitcoin oder andere Kryptowährungen werden bereits beim Aufladen in Fiat umgewandelt.
Das bedeutet:
-
- Kein weiteres Bitcoin-Exposure nach Top-Up
- Gebühren entstehen primär beim Aufladen
- Der Fokus liegt stärker auf dem CRO-Rewards-Programm als auf einer Bitcoin-Nutzung im engeren Sinne
zur Crypto.com Card
Wavecard by Wave.Space
Die Wavecard ist eine Bitcoin-fokussierte Debitkarte. Bitcoin bleiben bis zum Zahlungsvorgang im Guthaben und werden erst im Moment der Transaktion in Fiat umgerechnet.
Besonderheit ist die Integration von Nostr Wallet Connect (NWC). Dadurch kann die Karte mit einer eigenen Lightning-Wallet verbunden werden, sodass Zahlungen auch aus selbstverwahrten Beständen erfolgen können.
Die Karte ist pseudonym nutzbar – der Kartenname ist frei wählbar.
Netzwerk:
Visa
Issuer:
Wird über eine regulierte Kartenstruktur im EWR ausgegeben (konkreter Issuer je nach Region über Partnerbank/E-Money-Institut).
Modell:
Sell-on-Spend (Bitcoin wird erst beim Bezahlen konvertiert)
Gebühren für physische Karte
- Kartenausgabe: 29,99 € (in BTC zahlbar)
- ATM-Abhebung: 2 € + 3 % pro Abhebung
Gebühren für virtuelle Karte
- Virtuelle Karten können direkt in der App erstellt werden
- Ausgabegebühr ab ca. 2,99 €
- Mehrere virtuelle Karten möglich
Allgemeine Gebühren
- Conversion-Fee: 1 %
- Spread: bis zu 0,5 % (laut Anbieter von Liquiditätsanbietern weitergegeben)
- Gesamtumrechnungskosten: ca. 1,5 %
- Fremdwährungsgebühren (FX): 0 %
- Keine festen Transaktionsgebühren
Cashback
- Aktuell kein aktives Cashback-Programm
- Bitcoin-Cashback laut Anbieter geplant
- Regelmäßige Bitcoin Reward Aktionen
Karte
- Virtuell: Ja
- Physisch: Ja (je nach Region)
- Apple Pay / Google Pay: Ja
Besonderheit
- Bitcoin-only-Fokus
- Lightning-Integration via NWC
- Pseudonyme Kartennutzung möglich
- 0 % FX-Gebühren
- Mehrere virtuelle Karten erstellbar
- Weltweite Akzeptanz über Visa
- Bitcoin-Konto mit eigener IBAN für Kauf und verkauf von Bitcoin, um zB. die Karte aufzuladen.
zur Wave.Space Card
Nexo Crypto Card
Die Nexo Card ist eine kombinierte Krypto-Kredit- und Debitkarte. Nutzer können in der App jederzeit zwischen zwei Modi wechseln:
Credit Mode
-
- Keine direkte Veräußerung von Bitcoin oder anderen Assets
- Stattdessen wird eine Kreditlinie auf Basis hinterlegter Kryptowährungen genutzt
- Die hinterlegten Assets dienen als Sicherheit
- Rückzahlung flexibel möglich
- Zinsen auf Kreditlinie ab ca. 2,9 % (abhängig vom Loyalty-Level)
Der Vorteil:
Bitcoin müssen nicht verkauft werden – das Kursrisiko bleibt erhalten.
Debit Mode
-
- Klassisches Sell-on-Spend-Modell
- Kryptowährungen oder Stablecoins werden beim Bezahlen automatisch in Fiat umgewandelt
- Keine Kreditaufnahme
- Nutzung des eigenen Guthabens
Netzwerk:
Mastercard
Issuer:
Reguliertes E-Geld-Institut im EWR (über Nexo-Partnerstruktur)
Modell:
Dual-Modell
• Credit Mode (Krypto-besicherte Kreditlinie)
• Debit Mode (Sell-on-Spend)
Gebühren für physische Karte
- Keine monatliche Gebühr
- Keine Jahresgebühr
- Keine Inaktivitätsgebühr
- Physische Karte: kostenloser Versand (ab Gold Loyalty Tier & > $5.000 Guthaben)
Gebühren für virtuelle Karte
- Aktivierung ab $50 Guthaben möglich
Allgemeine Gebühren
ATM-Gebühren (monatliche Freigrenzen je nach Loyalty Tier)
-
- Base: 200 €
- Silver: 400 €
- Gold: 1.000 €
- Platinum: 2.000 €
Nach Überschreiten:
2 % Gebühr (mind. 1,99 €)
Fremdwährungsgebühren (FX)
Wochentags:
-
- EEA / UK / CH: 0,2 %
- Rest der Welt: 2 %
Wochenende:
-
- EEA / UK / CH: 0,7 %
- Rest der Welt: 2,5 %
Cashback
Cashback wird nur im Credit Mode gewährt.
Voraussetzung:
Mindestens $5.000 Account Balance.
Cashback je nach Loyalty Tier:
-
- Platinum: 2 % in NEXO oder 0,5 % in BTC
- Gold: 1 % in NEXO oder 0,3 % in BTC
- Silver: 0,7 % in NEXO oder 0,2 % in BTC
- Base: 0,5 % in NEXO oder 0,1 % in BTC
Wichtig:
Cashback in BTC ist deutlich niedriger als in NEXO Token.
Karte
- Virtuelle Karte: Ja
- Physische Karte: Ja (ab Gold Tier)
- Apple Pay: Ja
- Google Pay: Ja
- EEA & UK verfügbar
Besonderheit
- Umschaltbar zwischen Debit- und Kreditmodus
- Kreditaufnahme ohne Bonitätsprüfung
- Bitcoin muss im Credit Mode nicht verkauft werden
- Zinskosten bei Kreditnutzung
- Loyalty-Tier-System abhängig vom NEXO-Token-Anteil
- Earn-Funktion (Zinsen auf ungenutztes Guthaben möglich)
Die Nexo Card ist keine reine Bitcoin Debitkarte, sondern ein hybrides Finanzprodukt.
Im Credit Mode wird kein Bitcoin verkauft – stattdessen wird ein besicherter Kredit genutzt. Dadurch bleibt das Bitcoin-Exposure erhalten, allerdings entstehen Kreditkosten.
Im Debit Mode entspricht sie einer klassischen Sell-on-Spend-Karte.
Die Struktur ist damit deutlich komplexer als bei Wave, Coinbase oder Bitpanda und richtet sich eher an Nutzer, die Kredit- und Renditemodelle kombinieren möchten.
Zur Nexo Crypto Card
Kraken Card
Die Krak Card ist eine Mastercard-Debitkarte, die mit dem Krak Everyday Guthaben verknüpft ist.
In der App wird eine Ausgabenreihenfolge festgelegt. Die Karte nutzt automatisch das erste verfügbare Asset aus dieser Reihenfolge.
Wenn Kryptowährungen oder Fremdwährungen verwendet werden, erfolgt die Umrechnung zum Zeitpunkt der Transaktionsautorisierung in die Hauptwährung der Karte:
-
- EU: EUR
- UK: GBP
Falls ein Asset nicht ausreicht, werden weitere Assets aus der Liste kombiniert.
Es handelt sich um ein echtes Sell-on-Spend-Modell.
Netzwerk:
Mastercard
Issuer:
Monavate (E-Money-Institut im EWR)
Modell:
Sell-on-Spend (Assets werden beim Bezahlen automatisch in die Hauptwährung umgerechnet)
Kartengebühren
- Keine Jahresgebühr
- Keine Monatsgebühr
- Keine Transaktionsgebühr
- Keine FX-Gebühr seitens Krak
Spread
Krak berücksichtigt einen Spread im Umrechnungskurs, wenn Assets verkauft werden.
Dieser Spread ist im Transaktionskurs enthalten und kann in der App in den Transaktionsdetails eingesehen werden.
Fremdwährung (FX)
- Keine eigene FX-Gebühr
- Mastercard-Wechselkurs wird ohne Aufschlag weitergegeben
- Dennoch kann bei Umrechnung zwischen Hauptwährung und gehaltenem Fiat eine Umrechnung erfolgen
Wichtig:
Die Karte rechnet immer in der Hauptwährung (EUR oder GBP) ab.
ATM Gebühren
- Keine ATM-Gebühr durch Krak
- Drittanbieter-Gebühren möglich
Cashback
- Bis zu 1 % Cashback
- Wahlweise in EUR, GBP oder Bitcoin
- Wird direkt nach Transaktionsabwicklung gutgeschrieben
Kein Staking erforderlich.
Karte
- Virtuelle Karte: Ja (sofort verfügbar)
- Physische Karte: Ja (Orange oder Schwarz)
- Apple Pay: Ja
- Google Pay: Ja
- EWR & UK verfügbar
Besonderheit
- Über 400 Assets auswählbar
- Individuelle Ausgabenreihenfolge per Drag & Drop
- Assets können für Ausgaben gesperrt werden (z. B. BTC nicht ausgeben)
- Keine monatlichen Gebühren
- Spread transparent in der App einsehbar
- Unterstützung von Cash- und Krypto-Guthaben
Die Krak Card ist eine klassische Sell-on-Spend-Karte ohne Prepaid-Aufladung.
Gebührenmodell:
Keine expliziten Transaktions- oder FX-Gebühren, jedoch ein integrierter Spread bei Asset-Verkauf.
Bringin Bitcoin Debit Card
Die Bringin Card ist eine Bitcoin-Debitkarte mit persönlichem vIBAN-Konto auf den eigenen Namen.
Das Modell funktioniert wie folgt:
-
Nutzer erhalten eine persönliche Euro-IBAN.
-
Bitcoin werden per On-Chain oder Lightning eingezahlt.
-
Bitcoin werden sofort in Euro umgewandelt.
-
Das Euro-Guthaben wird auf der Karte verwendet.
Es findet keine Sell-on-Spend-Umwandlung beim Bezahlen statt.
Die Karte arbeitet mit einem vorab konvertierten Euro-Guthaben.
Netzwerk:
Visa
Issuer:
Reguliertes E-Geld-Institut im EWR (über Bringin-Partnerstruktur)
Modell:
Pre-Conversion mit vIBAN (Bitcoin wird beim Funding sofort in Euro umgewandelt)
Kartengebühren
- 37,69 € pro Jahr (ca. 3,49 € pro Monat)
- 10 % Rabatt-Aktionen möglich
- Physische und virtuelle Karte inklusive
Allgemeine Gebühren
- 0 % Nutzungsgebühr pro Zahlung
- 0 % FX-Gebühr bei Kartenzahlungen
- 1 % Bitcoin-zu-Euro-Konvertierungsgebühr
- Zusätzlich bis zu 0,5 % Markup im Bitcoin-Kurs (laut Anbieter)
- Gesamtkosten bei BTC-Funding somit effektiv ca. 1–1,5 %.
ATM Gebühren
Standardlimits (abhängig vom KYC-Level):
-
Kartenzahlungen:
10.000 € pro Tag
15.000 € pro Monat -
Bargeldabhebung:
350 € pro Tag
3.000 € pro Monat
Cashback
- kein Cashback
Karte
- Virtuelle Karte: Ja
- Physische Karte: Ja (kostenlos enthalten)
- Google Pay: Ja
- Samsung Pay: Ja
- Garmin Pay: Ja
- Apple Pay: Nur über Curve (keine direkte Integration)
Besonderheit
- Persönliche vIBAN im eigenen Namen
- Funding per SEPA oder Lightning
- Mehrere physische und virtuelle Karten möglich
- Einmal-virtuelle Karten (One-Time-Cards) für Online-Zahlungen
- Self-Custody-Anbindung beworben
- 0 % FX-Gebühr weltweit
Bringin ist keine klassische Sell-on-Spend-Karte wie Kraken oder Coinbase.
Bitcoin werden bereits beim Funding in Euro umgewandelt.
Damit besteht nach Einzahlung kein weiteres Bitcoin-Exposure.
Vorteile:
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- Klare, transparente 1 % Konvertierungsgebühr
- vIBAN im eigenen Namen
- Lightning-Funding möglich
- Keine laufenden Transaktionsgebühren
Nachteile:
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- Jährliche Grundgebühr
- Kein Cashback-Programm
- Kein Halten von Bitcoin bis zum Zahlungspunkt
2Fiat Card
Die 2Fiat Karte ist eine virtuelle Prepaid-Mastercard, die mit Bitcoin, Monero, USDT oder anderen Kryptowährungen aufgeladen werden kann.
Beim Top-up erfolgt eine sofortige Umwandlung in Fiat.
Die Karte hält danach ein Fiat-Guthaben – es findet keine Live-Konvertierung beim Bezahlen statt.
Die Karten werden ohne klassische Identitätsprüfung ausgegeben (kein KYC). Laut Anbieter sind keine Ausweisdokumente erforderlich. Für Apple Pay kann eine E-Mail-Adresse notwendig sein.
Die Karten sind reloadable und unterstützen 3D Secure (3DS).
Netzwerk:
Mastercard
Issuer:
Nicht transparent offengelegt. Es handelt sich um eine virtuelle Prepaid-Mastercard, die über eine externe Karteninfrastruktur ausgegeben wird. Ein konkret benannter regulierter EWR-Issuer wird öffentlich nicht klar kommuniziert.
Modell:
Prepaid / Pre-Conversion
(Krypto wird beim Aufladen sofort in Fiat umgewandelt)
Gebühren für physische Karte
- Keine physische Karte verfügbar.
- Es handelt sich ausschließlich um virtuelle Karten.
Gebühren für virtuelle Karte
Mastercard Regular
- Kartenausgabe: 50 USD (inklusive 20 USD Startguthaben)
- Transaktionsgebühr: 0,50 USD pro Autorisierung (auch bei Ablehnung oder Storno)
- Top-up-Gebühr: 6 %
- Kein KYC erforderlich
Mastercard Wave (Apple Pay & Google Pay kompatibel)
- Kartenausgabe: 50 USD (inklusive 20 USD Startguthaben)
- Transaktionsgebühr: 0,50 USD pro Autorisierung
- Top-up-Gebühr: 6,8 %
- Apple Pay & Google Pay kompatibel
- 3D Secure aktiviert
Allgemeine Gebühren
- Top-up-Gebühr: 6 % bzw. 6,8 %
- Fixe Transaktionsgebühr: 0,50 USD pro Zahlung
- Keine öffentlich klar kommunizierte FX-Gebühr
- Spread im Umrechnungskurs nicht separat ausgewiesen
Durch die Kombination aus prozentualer Aufladegebühr und fixer Transaktionsgebühr können die effektiven Kosten – insbesondere bei kleineren Beträgen – deutlich steigen.
Cashback
- Kein Cashback-Programm.
Karte
- Virtuelle Karte: Ja
- Physische Karte: Nein
- Apple Pay: Ja (bei Wave-Variante)
- Google Pay: Ja (bei Wave-Variante)
- 3D Secure: Ja
Besonderheit
- Kein KYC laut Anbieter
- Anonyme Ausgabe möglich
- Unterstützung mehrerer Kryptowährungen
- Mehrere Karten bestellbar
- Weltweite Nutzung über Mastercard
- Prepaid-Struktur (kein Bitcoin-Exposure nach Aufladung)
Zur 2Fiat Card
Bybit Card
Die Bybit Card ist eine Debitkarte, die direkt mit dem Bybit Funding-Konto verknüpft ist. Es gibt kein separates Karten-Wallet.
Bei einer Zahlung wird zunächst das vorhandene Fiat-Guthaben (z. B. EUR bei EU-Nutzern) verwendet. Reicht dieses nicht aus, werden hinterlegte Kryptowährungen automatisch verkauft. Die Umrechnung erfolgt zum Zeitpunkt der Transaktionsautorisierung über das Bybit One-Click-Sell-System.
Es handelt sich somit um ein Sell-on-Spend-Modell mit Fiat-Priorisierung.
Netzwerk:
Mastercard
Issuer:
Reguliertes E-Geld-Institut im EWR (über Bybit EU-Struktur; konkrete Issuer-Partnerschaft je nach Region)
Modell:
Sell-on-Spend (Fiat-First-Logik)
Kryptowährungen werden beim Bezahlen automatisch in die Kartenhauptwährung umgerechnet, sofern kein ausreichendes Fiat-Guthaben vorhanden ist.
Gebühren
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Jahresgebühr: Keine
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Inaktivitätsgebühr: Keine
-
Kartenausgabe:
-
Virtuell: kostenlos
-
Physisch: erste kostenlos, Ersatz 5 €
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Krypto-Umrechnungsgebühr: 0,9 %
(zusätzlich zum One-Click-Sell-Kurs von Bybit EU) -
Fremdwährungsgebühr: 0,5 %
(zusätzlich zum Mastercard-Wechselkurs) -
ATM-Abhebung:
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Erste 100 € pro Monat frei
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Danach 2 %
-
Cashback
- 2 % – 10 % je nach Bybit-VIP-Level
- Teilweise 100 % Cashback bei ausgewählten Promotions
- Monatliche Cashback-Obergrenzen
- Cashback-Struktur stark an Trading-Volumen und VIP-Status gekoppelt
Karte
- Virtuelle Karte: Ja
- Physische Karte: Ja
- Apple Pay: Ja
- Google Pay: Ja
Besonderheit
- Keine separate Kartenaufladung notwendig
- Individuelle Zahlungspriorität für Kryptowährungen einstellbar
- Unterstützt mehrere Krypto-Assets (u. a. BTC, ETH, USDC)
- Hohe Ausgabenlimits (bis 50.000 € monatlich)
- Exchange-integriertes Gebührenmodell
- Spread im One-Click-Sell-Kurs zusätzlich zur 0,9 %-Gebühr
Zur Bybit Card
Bitrefill Card
Die Bitrefill Card ist eine Visa-Debitkarte, die mit einem Euro-Guthaben betrieben wird.
Kryptowährungen (z. B. BTC, ETH, USDC, BNB) werden beim Aufladen der Karte in Euro umgewandelt. Die Umrechnung erfolgt zum Zeitpunkt der Top-up-Bestätigung.
Nach dem Aufladen hält die Karte ein EUR-Guthaben. Beim Bezahlen findet keine erneute Krypto-Umwandlung statt.
Es handelt sich somit um ein Pre-Conversion-Modell.
Netzwerk:
Visa
Issuer:
Reguliertes E-Geld-Institut im EWR (über Partnerstruktur; Infrastruktur nach öffentlich verfügbaren Informationen über Striga)
Modell:
Prepaid / Pre-Conversion
Krypto wird beim Aufladen in EUR umgewandelt.
Gebühren
- Kontoeinrichtung: Kostenlos
- Virtuelle Karte: Kostenlos
- Physische Karte: Kostenlos
- Monatliche Gebühr: Keine
- Kartentransaktionen: Keine
- Auslandstransaktionen: Keine zusätzliche FX-Gebühr
Krypto Umwandlung
- 1,99 % feste Depotgebühr
- Zusätzlich variable Umtauschkosten (Spread des Kartenpartners)
- Effektiv entstehen somit über 2 % Gesamtkosten bei BTC → EUR Umwandlung.
ATM Abhebung
- 2,49 %
- Nur mit physischer Karte
Cashback
- Kein Cashback-Programm
Karte
- Virtuelle Karte: Ja
- Physische Karte: Ja
- Google Wallet: Ja
- Apple Wallet: angekündigt / demnächst verfügbar
- NFC-Zahlungen: Ja
- SEPA-Auszahlung auf Bankkonto möglich
Besonderheit
- Sehr einfache Struktur
- Keine Jahres- oder Monatsgebühren
- SEPA-Auszahlung vom Kartenguthaben möglich
- Krypto → EUR Umwandlung mit transparenter fixer Gebühr
- Hohe Tages- und Monatslimits (Starter: 7.500 € pro Tag/Monat)
- Kein Token- oder Staking-Modell
- Keine FX-Gebühren bei Auslandstransaktionen
Die Bitrefill Card ist keine Sell-on-Spend-Karte. Bitcoin oder andere Kryptowährungen werden bereits beim Aufladen in Euro umgewandelt.
Die Kostenstruktur ist einfach, aber mit 1,99 % + Spread vergleichsweise hoch. Sie eignet sich eher für gelegentliche Nutzung oder für Nutzer, die eine unkomplizierte Prepaid-Lösung ohne Staking oder komplexe Rewards-Struktur suchen.
Zur Bitrefill Card
Bitwala Card
Die Bitwala Card ist eine Visa-Debitkarte, die mit dem Bitwala-Konto verknüpft ist.
Zahlungen können direkt mit EUR oder mit Kryptowährungen (BTC, ETH, USDC) erfolgen. Wird mit Krypto bezahlt, erfolgt die automatische Umwandlung in Euro zum Zeitpunkt der Transaktion.
Es handelt sich somit um ein Sell-on-Spend-Modell.
Netzwerk:
Visa
Issuer:
Reguliertes E-Geld-Institut im EWR (über Striga-Infrastruktur)
Modell:
Sell-on-Spend
Kryptowährungen werden beim Bezahlen automatisch in EUR umgerechnet.
Gebühren
- Kontoeinrichtung: Kostenlos
- Monatliche Gebühr: Keine
Kartengebühren
- Virtuelle Karte: 0,99 € einmalig
- Physische Karte: 9,99 € einmalig (+ Versand)
Zahlungen
- in Euro kostenlos
- in Krypto €2,- + 1% pro Transaktion
ATM Abhebung
- €2,- + 1 %
Cashback
- Kein Cashback-Programm
Limits
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Kartenzahlungen:
-
10.000 € täglich
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15.000 € monatlich
-
-
Bargeldabhebung:
-
350 € täglich
-
3.000 € monatlich
-
Karte
- Virtuelle Karte: Ja
- Physische Karte: Ja
- Visa-Netzwerk
- Apple Pay / Google Pay (abhängig von regionaler Integration)
Besonderheit
Bitwala ist eine klare Sell-on-Spend-Lösung mit transparenter Gebührenstruktur.
Die 1 % + 0,20 € pro Krypto-Transaktion ist nachvollziehbar, jedoch bei kleineren Beträgen relativ teuer durch die fixe 0,20 € Komponente.
Bitwala positioniert sich damit als einfache, transparente Lösung ohne Token-Modell oder Staking-Elemente.
Zur Bitwala Card
The Bitcoin Company – Visa / Mastercard Gift Card
Die The Bitcoin Company Gift Card ist eine virtuelle Prepaid-Reward-Karte (Visa oder Mastercard), die mit Bitcoin (Lightning oder On-Chain) gekauft werden kann.
Beim Kauf wird ein festes USD-Guthaben (z. B. 10–750 USD) geladen. Nach dem Kauf spielt Bitcoin keine Rolle mehr. Die Karte funktioniert wie eine klassische Prepaid-Geschenkkarte.
Es findet keine automatische Krypto-Umwandlung beim Bezahlen statt. Die Karte ist nicht wiederaufladbar.
Netzwerk:
Visa oder Mastercard (je nach gewählter Karte)
Issuer:
yourrewardcard.com (Reward-/Loyalty-Programm-Anbieter; kein klassisches Bank- oder EMI-Konto)
Modell:
Prepaid-Giftcard
Bitcoin wird einmalig beim Kauf gegen USD-Guthaben getauscht.
Gebühren
- Keine monatliche Gebühr
- Keine Kartenausgabegebühr (im Kaufpreis enthalten)
- Kein ATM-Zugang
Kosten entstehen implizit durch:
- Wechselkurs / Spread beim Kauf
- Eventuelle USD-zu-EUR-Umrechnung bei Nutzung außerhalb der USA
- Merchant-Holds (z. B. Tankstelle bis 100 USD, Restaurant bis 20 %)
Cashback
- 0,21 % Rewards (in Satoshis, laut Anbieter)
- Kein klassisches Cashback-Programm
Karte
- Virtuelle Karte
- Keine physische Karte
- Apple Pay / Google Pay: teilweise möglich, aber nicht garantiert
- Kein 3D Secure
- Keine ATM-Abhebung
Besonderheit
- KYC-frei kaufbar (per E-Mail oder Lightning Login)
- Kauf per Lightning oder On-Chain möglich
- Nicht wiederaufladbar
- Nicht für Abonnements geeignet
- Nicht für Wallet-Topups (PayPal, Revolut etc.)
- Erhöhte Ablehnungswahrscheinlichkeit bei bestimmten Händlern
- Karten können bei Verstoß gegen Nutzungsbedingungen deaktiviert werden
Die The Bitcoin Company Gift Card ist keine Bitcoin Debitkarte im klassischen Sinne, sondern eine Prepaid-Geschenkkarte, die gegen Bitcoin erworben wird. Sie eignet sich für gelegentliche Online-Zahlungen, ist jedoch funktional und regulatorisch nicht mit einer vollwertigen Bitcoin Debitkarte vergleichbar.
Revolut Krypto-Karte
Die Revolut Krypto-Karte ist mit einem Krypto-Pocket innerhalb der Revolut App verknüpft. Bei einer Zahlung wird die gewählte Kryptowährung (z. B. Bitcoin) automatisch in Fiat umgetauscht und der Händler in der Landeswährung bezahlt. Jede Zahlung gilt technisch als Verkauf von Krypto.
Netzwerk:
Visa oder Mastercard (abhängig von Region und Kartentyp)
Issuer:
Revolut Bank UAB (Litauen)
Krypto-Dienst: Revolut Digital Assets Europe Limited
Modell:
Sell-on-Spend innerhalb einer Bankstruktur
Bitcoin wird im Moment der Zahlung verkauft.
Gebühren
Keine separate Kartengebühr für Krypto-Zahlungen.
Kosten entstehen über die regulären Revolut-Krypto-Handelsgebühren:
- Standard-Plan: ca. 1,49 %
- Premium: ca. 0,99 %
- Metal: ca. 0,49 %
- Ultra: 0 % (innerhalb des Limits)
Zusätzlich:
- Spread im Kurs enthalten
- Wochenendaufschläge möglich
- Faire-Nutzung-Grenzen je nach Abo
Effektiv meist zwischen ca. 1–2,5 %.
Cashback
- Kein Cashback für Krypto-Zahlungen.
- Cashback nur in bestimmten kostenpflichtigen Abo-Modellen (nicht speziell für Krypto).
Karte
- Virtuell sofort verfügbar
- Physische Karte bestellbar
- Apple Pay & Google Pay unterstützt
- Keine Business-/Pro-Karten mit Krypto-Pocket verknüpfbar
Besonderheit
- Voll regulierte EU-Bank
- Vollständiges KYC
- BTC kann onchain ein- und ausgezahlt werden
- Keine Lightning-Unterstützung
- Kein Self-Custody-Modell
- Klassisches All-in-One-Fintech mit Krypto-Funktion, kein Bitcoin-only-Ansatz
Alle Bitcoin Karten Anbieter im Überblick
| Anbieter | Netzwerk | Modell | KYC | Konvertierung | Gebühren (Krypto) | Cashback | ATM | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bitpanda | Visa | Sell-on-Spend | ✅ | Beim Bezahlen | Trading-Premium (integriert) | 1% (BEST) | ✅ (2% / €2) | 600+ Assets, Metalle |
| Coinbase | Visa | Sell-on-Spend | ✅ | Beim Bezahlen | Spread | Variable Rewards | ✅ | Asset-Auswahl in App |
| Crypto.com | Visa | Prepaid | ✅ | Beim Top-Up | Spread + ggf. 1% Top-Up | Bis 2%+ (CRO) | ✅ | Staking-/Tier-Modell |
| Wave.card | Visa | Sell-on-Spend | ✅ | Beim Bezahlen | 1% + bis 0,5% Spread | ❌ | ✅ | Lightning via NWC, BTC-only |
| Nexo | Mastercard | Hybrid (Debit + Kredit) | ✅ | Debit: beim Bezahlen / Credit: kein Verkauf | Spread (Debit) / Zins (Credit) | Bis 2% (NEXO/BTC) | ✅ | Kredit gegen BTC |
| Kraken (Krak) | Mastercard | Sell-on-Spend | ✅ | Beim Bezahlen | Spread | Bis 1% (EUR/BTC) | ✅ | Keine FX-Gebühr |
| Bringin | Visa | Pre-Conversion | ✅ | Beim Funding | 1% + bis 0,5% Spread | ❌ | ✅ | vIBAN, Lightning |
| 2Fiat | Mastercard | Prepaid | ❌ | Beim Top-Up | 6–6,8% Top-Up | ❌ | ❌ | Keine Identitätsprüfung |
| Bybit | Mastercard | Sell-on-Spend (Fiat-First) | ✅ | Beim Bezahlen | 0,9% + Spread | 2–10% (VIP) | ✅ | Exchange-Integration |
| Bitrefill | Visa | Prepaid | ⚠️ (je nach Nutzung) | Beim Top-Up | 1,99% + Spread | ❌ | ❌ (kein ATM) | Lightning-Top-Up |
| Bitwala | Visa | Sell-on-Spend | ✅ | Beim Bezahlen | 1% + €0,20 | ❌ | ✅ | Striga-Infrastruktur |
| The Bitcoin Company | Visa / MC | Giftcard (Prepaid) | ❌ | Beim Kauf | Spread implizit | 0,21% | ❌ | Nicht wiederaufladbar |















