Wallet of Satoshi (Update 2026)
Wallet of Satoshi 2026 Update
So nutzt du die neue Wallet of Satoshi
Die Wallet of Satoshi zählt seit Jahren zu den meistgenutzten Lightning Wallets weltweit – vor allem, weil sie den Einstieg in Bitcoin- und Lightning-Zahlungen so einfach macht. Doch Anfang 2026 hat sich für Nutzerinnen und Nutzer in der EU einiges geändert. Die Wallet, die lange Zeit als custodiale Lösung bekannt war, wurde auf eine selbstverwahrende Variante umgestellt. Damit liegt die Kontrolle über die eigenen Bitcoin nun vollständig bei dir selbst.
In diesem aktualisierten Beitrag nehmen wir dich Schritt für Schritt mit durch die neue Wallet of Satoshi. Du erfährst, wie du als Einsteiger mit der Wallet startest, wie du sie mit Bitcoin auflädst, Lightning-Zahlungen empfängst und im Alltag damit bezahlst. Dabei erklären wir nicht nur die grundlegenden Funktionen, sondern zeigen auch, wie sich die Wallet praktisch und sicher einsetzen lässt.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Nutzung im stationären Geschäft. Wir zeigen dir, wie du mit der Point-of-Sale-Funktion der Wallet of Satoshi ganz unkompliziert Bitcoin- und Lightning-Zahlungen annehmen kannst – und wie auch Mitarbeiter Zahlungen für dich abwickeln können, ohne Zugriff auf dein gesamtes Guthaben zu haben.
Auf die Webseite von Wallet of Satoshi wechseln
Wenn du die Wallet of Satoshi bereits vor der Umstellung genutzt hast, findest du in diesem Beitrag außerdem eine verständliche Erklärung, wie der Wechsel von der custodialen zur selbstverwahrenden Variante funktioniert. Wir gehen darauf ein, wie du dein bestehendes Guthaben überträgst und was du beachten musst, um deine Lightning-Adresse auch weiterhin nutzen zu können.
Zum Abschluss zeigen wir dir, wie du deine Wallet of Satoshi richtig absicherst. So stellst du sicher, dass du jederzeit Zugriff auf deine Bitcoin behältst – selbst dann, wenn dein Smartphone verloren geht oder du die Wallet neu einrichten musst.
YouTube Video: Bitcoin und Lightning Zahlungen mit der Wallet of Satoshi annehmen
Über den Beitrag, „Bitcoin und Lightning Zahlungen mit der Wallet of Satoshi annehmen“, gibt es ein Erklärvideo auf dem YouTube Kanal von Coincharge in deutscher Sprache.
Wallet of Satoshi installieren

Die Wallet of Satoshi wird als App direkt auf deinem Smartphone installiert. Du findest sie entweder über die offizielle Webseite walletofsatoshi.com oder ganz klassisch im App Store auf dem iPhone beziehungsweise im Google Play Store auf Android. Suche dort einfach nach „Wallet of Satoshi“. Achte darauf, dass du die originale App installierst, da es im Umfeld von Bitcoin immer wieder ähnlich klingende Anwendungen gibt. Im App Store sollte die Wallet genau so aussehen, wie wir es hier im Beitrag zeigen.
Nach der Installation startest du die Wallet of Satoshi zum ersten Mal. Direkt beim Öffnen fragt dich die App, ob du eine neue Wallet erstellen oder eine bestehende Wallet verwenden möchtest. Da du die Wallet in diesem Fall zum ersten Mal nutzt, wählst du die Option, eine neue Wallet zu erstellen. Ohne weiteres Zutun wird im Hintergrund automatisch eine neue Lightning-Wallet für dich angelegt.
Noch musst du dich an dieser Stelle nicht um die Sicherung kümmern – darauf gehen wir weiter unten im Beitrag ausführlich ein. Zunächst landest du auf dem Startbildschirm der Wallet, der dir ein Guthaben von 0 Sats anzeigt. Das ist völlig normal, da die Wallet noch nicht mit Bitcoin aufgeladen wurde.
Wallet of Satoshi Einstellungen

Bevor wir tiefer in die Funktionen einsteigen, lohnt sich ein kurzer Blick in die Einstellungen. Standardmäßig ist die Anzeige oft auf US-Dollar eingestellt. Um das zu ändern, öffnest du oben rechts über die drei Striche das Menü. Dort findest du den Punkt für die Währungsauswahl, der zunächst auf USD steht. Mit einem Fingertipp kannst du hier ganz einfach auf Euro umstellen.
Auch die Sprache ist in der Regel automatisch auf Deutsch gesetzt. Sollte das bei dir nicht der Fall sein, kannst du sie an derselben Stelle anpassen. Damit ist die Wallet optimal vorbereitet und wir können uns im nächsten Schritt darum kümmern, wie du Bitcoin auflädst und erste Lightning-Zahlungen empfängst.
Wallet Aufladen bzw. Zahlungen Empfangen

Zu Beginn ist deine Wallet of Satoshi noch leer. Damit du sie nutzen kannst, musst du zunächst ein paar Bitcoin einzahlen. Im Alltag wirst du dabei meist mit Sats arbeiten – das sind die kleinsten Einheiten von Bitcoin und die übliche Darstellung bei Lightning-Zahlungen.
Auf dem Startbildschirm der Wallet findest du im unteren Bereich zwei zentrale Schaltflächen: Empfangen und Senden. Da wir Guthaben in die Wallet bringen möchten, wählen wir zunächst Empfangen.
Bitcoin Onchain Empfangen
Nach dem Tippen auf „Empfangen“ zeigt dir die Wallet standardmäßig eine Lightning-Empfangsseite an. Das ist ideal, wenn du Sats von einer anderen Lightning Wallet erhalten möchtest. Für den Einstieg lohnt es sich jedoch, auch einen Blick auf die Onchain-Variante zu werfen – also das klassische Empfangen von Bitcoin direkt über die Blockchain.
Am unteren Rand der Ansicht findest du dafür ein Bitcoin-Symbol. Mit einem Tipp darauf wechselst du von Lightning zu Onchain.
Bitcoin onchain von einer Hardware Wallet empfangen
Bitcoin existiert grundsätzlich in zwei Welten: onchain und Lightning. Während Bitcoin langfristig und sicher meist onchain verwahrt wird, kommt für schnelle und günstige Zahlungen im Alltag in der Regel Lightning zum Einsatz. Genau diese Kombination macht auch die Wallet of Satoshi so praktisch.
Viele von euch besitzen bereits Bitcoin und bewahren diese idealerweise auf einer selbstverwahrten Hardware Wallet wie der BitBox, Ledger oder Trezor auf. Von einer solchen Hardware Wallet kannst du problemlos einen kleinen Betrag an Sats an deine Wallet of Satoshi übertragen, um sie für Lightning-Zahlungen aufzuladen.

Möchtest du nun zum Beispiel Bitcoin von deiner BitBox an die Wallet of Satoshi senden, verbindest du zunächst deine BitBox mit dem Computer und öffnest die BitBox-App. Nach dem Entsperren mit deinem Passwort wechselst du in den Bereich, in dem du Bitcoin versenden kannst.
Dort wirst du aufgefordert, eine Zieladresse anzugeben. Neben dem Eingabefeld befindet sich ein kleines Symbol für den QR-Code-Scan. Wenn du dieses auswählst, aktiviert die BitBox-App die Kamera deines Computers. Hältst du nun den QR-Code aus der Wallet of Satoshi vor die Kamera, wird die Bitcoin-Adresse automatisch erkannt und korrekt in das Feld übernommen.
So stellst du sicher, dass die Adresse fehlerfrei ist und der Transfer sicher durchgeführt wird. Nach dem Absenden der Transaktion dauert es – abhängig von der gewählten Gebühr – etwas Zeit, bis die Bitcoin onchain bestätigt werden. Sobald dies geschehen ist, erscheint das Guthaben in deiner Wallet of Satoshi und steht dir anschließend auch für Lightning-Zahlungen zur Verfügung.
Bitcoin Lightning Empfangen
Lightning-Zahlungen empfangen
Lightning-Zahlungen empfängst du in der Wallet of Satoshi über den linken Button mit dem Blitz-Symbol. Dahinter verbergen sich mehrere Möglichkeiten, um Zahlungen flexibel entgegenzunehmen – je nachdem, ob sich Zahler und Empfänger persönlich gegenüberstehen oder nicht und ob der Betrag offen oder vorgegeben sein soll.
Eine besonders einfache Variante ist die feste Empfangsadresse, die dir direkt als QR-Code angezeigt wird. Diese Form eignet sich vor allem dann, wenn sich Zahler und Zahlungsempfänger persönlich gegenüberstehen. Du zeigst einfach den QR-Code auf deinem Smartphone, der Zahler scannt ihn mit seiner Lightning Wallet und kann die Zahlung ausführen. In diesem Fall legt der Zahler selbst fest, wie viele Sats er senden möchte.
Befindet sich der Zahler nicht direkt vor dir, kannst du dieselbe Zahlungsanforderung auch digital weitergeben. Die Wallet of Satoshi erlaubt es, diese Information in die Zwischenablage zu kopieren oder über die Teilen-Funktion weiterzuleiten, zum Beispiel per Messenger oder E-Mail. Auch hier entscheidet der Zahler über den Betrag.

Bitcoin Senden
Bitcoin Lightning Senden
Lightning-Zahlungen senden
Nachdem wir gesehen haben, wie sich Zahlungen empfangen lassen und ein erstes Sats-Guthaben in der Wallet liegt, stellt sich die nächste Frage: Wie bezahlt man eigentlich selbst mit der Wallet of Satoshi?
Um eine Lightning-Zahlung zu senden, tippst du auf die Schaltfläche Senden auf der rechten Seite des Startbildschirms. Direkt danach öffnet sich die Kamera deines Smartphones. Das ist kein Zufall, denn Lightning-Zahlungen werden in der Praxis sehr häufig über QR-Codes ausgelöst. Die aktivierte Kamera signalisiert, dass die Wallet bereit ist, einen QR-Code zu scannen und eine Zahlung auszuführen.
Zeigt dir jemand persönlich einen QR-Code – etwa auf seinem Smartphone, an der Kasse im Geschäft oder auf einem Kassendisplay – kannst du diesen nun einfach scannen. Auch wenn dir ein QR-Code digital zugeschickt wurde und du ihn auf einem anderen Bildschirm siehst, funktioniert das genauso. Nach dem Scan übernimmt die Wallet automatisch alle Zahlungsinformationen und du musst die Zahlung nur noch bestätigen.


Nicht immer steht jedoch ein QR-Code zur Verfügung. Für genau diese Fälle bietet die Wallet of Satoshi unterhalb der Kameraansicht weitere Möglichkeiten, um eine Zahlung auszulösen.
Über das Tastatur-Symbol kannst du manuell eine Lightning-Adresse eingeben. Wenn dir jemand zum Beispiel eine Adresse wie jens@walletofsatoshi.com mitteilt, trägst du diese hier ein und kannst anschließend den gewünschten Betrag in Sats festlegen und bezahlen.
Das Symbol mit den zwei Blättern steht für die Zwischenablage. Diese Option ist besonders praktisch, wenn du eine Lightning Invoice als Text erhalten hast. Kopierst du diese zuvor, kannst du sie hier einfach einfügen. Die Wallet erkennt die Invoice automatisch und bereitet die Zahlung entsprechend vor.
Hast du hingegen ein Bild mit einem QR-Code erhalten – etwa per Messenger oder E-Mail – kannst du dieses über das Bild-Symbol auswählen. Die Wallet liest den QR-Code aus dem Bild aus und verarbeitet ihn genauso, als hättest du ihn direkt mit der Kamera gescannt.
Damit deckt die Wallet of Satoshi alle gängigen Wege ab, um Lightning-Zahlungen zu senden – egal ob vor Ort, per Nachricht oder über eine weitergeleitete Zahlungsanforderung. Im nächsten Abschnitt schauen wir uns an, wie sich die Wallet im Alltag und insbesondere im stationären Handel einsetzen lässt.
Ein großer Vorteil der Wallet of Satoshi zeigt sich genau an dieser Stelle: Über die Senden-Funktion kannst du Bitcoin an praktisch jeden Empfänger verschicken, ohne dir Gedanken darüber machen zu müssen, ob dieser Bitcoin onchain oder über Lightning empfangen möchte. Die Wallet erkennt automatisch, welche Art von Zahlungsanforderung vorliegt, und kümmert sich im Hintergrund um die passende Abwicklung.
Für dich als Nutzer bedeutet das maximale Einfachheit. Du scannst einen QR-Code, fügst eine Adresse oder eine Lightning Invoice ein – und die Wallet of Satoshi erledigt den Rest. Ob es sich dabei um eine Lightning-Zahlung oder eine klassische Onchain-Transaktion handelt, musst du nicht selbst entscheiden.
Das ist besonders praktisch, wenn du zum Beispiel feststellst, dass sich zu viel Guthaben in deiner Wallet of Satoshi angesammelt hat. In diesem Fall kannst du die Bitcoin ganz unkompliziert wieder zurück auf deine eigene Hardware Wallet übertragen. Dazu scannst du entweder den QR-Code deiner Hardware Wallet oder fügst die entsprechende Bitcoin-Adresse manuell ein. Diese beginnt in der Regel mit bc1q.
So kannst du die Wallet of Satoshi gezielt als Zahlungswallet für den Alltag nutzen, während größere Beträge weiterhin sicher auf deiner Hardware Wallet verwahrt bleiben. Genau diese Trennung aus sicherer Verwahrung und einfacher Nutzung macht die Wallet of Satoshi für viele Anwender so attraktiv.
Personalisierte Lightning Adresse
Standardmäßig stellt dir die Wallet of Satoshi eine eigene Lightning-Adresse zur Verfügung. Diese funktioniert sofort und zuverlässig, wirkt aber zunächst eher technisch und wenig persönlich. Wer möchte, kann diese Adresse später individualisieren – zum Beispiel mit dem eigenen Namen oder einem leicht merkbaren Begriff.
Der Weg dorthin führt über den Bereich Empfangen. Unterhalb des QR-Codes siehst du deine aktuell vergebene Lightning-Adresse. Direkt daneben befindet sich ein kleines Symbol in Form einer Person. Tippt man darauf, öffnet sich der Bereich, in dem sich die Lightning-Adresse anpassen lässt.
Bevor Wallet of Satoshi eine personalisierte Lightning-Adresse freigibt, müssen allerdings ein paar grundlegende Voraussetzungen erfüllt sein. Damit stellt der Anbieter sicher, dass die Wallet aktiv genutzt wird und korrekt eingerichtet ist. Dazu gehört zunächst, dass die Wallet gesichert wurde – wie genau das funktioniert, erklären wir im nächsten Abschnitt noch ausführlich.
Außerdem erwartet Wallet of Satoshi, dass mindestens eine Lightning-Zahlung durchgeführt wurde. Dabei spielt es keine Rolle, ob du selbst Sats gesendet oder empfangen hast. Zusätzlich muss auch mindestens eine Onchain-Transaktion erfolgt sein, ebenfalls unabhängig davon, ob es sich um ein Senden oder Empfangen handelt.
Sind diese Punkte erfüllt, kannst du deine Lightning-Adresse frei wählen und anpassen. Ab diesem Moment erhältst du eine deutlich einprägsamere Adresse, die sich ideal weitergeben lässt – sei es im persönlichen Umfeld, im geschäftlichen Kontext oder einfach, um Lightning-Zahlungen noch unkomplizierter zu empfangen.
Wallet of Satoshi als Point of Sale im Geschäft
Wallet of Satoshi Point of Sale
Die Wallet of Satoshi lässt sich nicht nur für private Zahlungen nutzen, sondern eignet sich auch hervorragend, um im eigenen Geschäft Bitcoin- und Lightning-Zahlungen anzunehmen. Dafür bringt die App eine integrierte Point-of-Sale-Funktion mit – auf Deutsch ganz einfach: eine digitale Kasse.
Über das Einstellungs-Symbol oben rechts gelangst du in den Kassenbereich. Nach dem Öffnen erscheint eine übersichtliche Eingabemaske, die an eine klassische Kassentastatur erinnert.

Hier gibst du den Rechnungsbetrag ein – entweder in Euro oder direkt in Sats. Die Wallet übernimmt die Umrechnung automatisch. Zusätzlich kannst du eine Notiz hinterlegen, etwa eine Rechnungsnummer, einen Belegvermerk oder eine interne Referenz.
Sobald der Betrag festgelegt ist, genügt ein Tipp auf das grüne Feld. Die Wallet of Satoshi erstellt daraufhin eine Lightning Invoice, die dem Kunden als QR-Code angezeigt wird. Dieser scannt den Code mit seiner Lightning Wallet und bezahlt innerhalb weniger Sekunden. Eine einfache und direkte Lösung, besonders für Geschäfte, in denen der Inhaber oder die Inhaberin die Zahlungen persönlich entgegennimmt.
Gerade für kleinere Läden, Cafés, Marktstände oder Dienstleister ist diese Form der Nutzung ideal: Ein Smartphone genügt, um Bitcoin- und Lightning-Zahlungen schnell und unkompliziert zu akzeptieren.
Wallet of Satoshi Point of Sale App
Doch was passiert, wenn man nicht ständig selbst im Geschäft ist und auch Mitarbeiter Zahlungen annehmen sollen? Genau dafür gibt es die Wallet of Satoshi Point of Sale App für Mitarbeiter.
Diese separate POS-App ist über die Webseite von Wallet of Satoshi https://walletofsatoshi.com/pos oder direkt im App Store erhältlich.
Suche da nach Wallet of Satoshi POS.

Nach der Installation auf dem Smartphone des Mitarbeiters wird abgefragt, auf welche Wallet die Einnahmen gutgeschrieben werden sollen. An dieser Stelle trägst du einfach die Lightning-Adresse deiner geschäftlichen Wallet of Satoshi ein.
Ab diesem Moment fließen alle Bitcoin- und Lightning-Zahlungen, die der Mitarbeiter über sein eigenes Smartphone entgegennimmt, direkt auf die Wallet des Inhabers oder der Inhaberin. Der Mitarbeiter selbst hat keinen Zugriff auf das Guthaben und kann keine Zahlungen ausführen. So lassen sich Bitcoin-Zahlungen sicher delegieren – vergleichbar mit einer klassischen Kasse, nur eben auf Lightning-Basis.
Damit bietet Wallet of Satoshi eine flexible Lösung für den stationären Handel, die sowohl für Einzelunternehmer als auch für Teams geeignet ist und ohne zusätzliche Hardware auskommt.
Buchhalterische Erfassung von Bitcoin-Zahlungen
Wer Bitcoin-Zahlungen mit der Wallet of Satoshi im eigenen Geschäft akzeptiert, stellt sich früher oder später die Frage, wie diese Zahlungen buchhalterisch korrekt erfasst werden können.
In der Praxis sind es vor allem inhabergeführte Geschäfte, die Bitcoin-Zahlungen über die Wallet of Satoshi annehmen. Häufig nimmt der Inhaber oder die Inhaberin die Zahlung selbst entgegen. Der Verkaufsvorgang unterscheidet sich dabei zunächst nicht von einem klassischen Barverkauf: Der Kauf wird ganz normal über die Kasse erfasst und eine entsprechende Rechnung oder ein Beleg erstellt. Entscheidet sich der Kunde für eine Zahlung mit Bitcoin, wird die Wallet of Satoshi genutzt.
Ein in der Praxis oft gewählter und sehr einfacher Ansatz ist folgender:
Buchhalterisch betrachtet kauft der Geschäftsinhaber die Bitcoin privat vom Kunden ab. Die Bitcoin des Kunden werden auf die private Wallet des Inhabers gutgeschrieben. Im Gegenzug entnimmt der Inhaber den entsprechenden Betrag aus seinem Privatvermögen und legt diesen als Bargeld in die Kasse. Die Zahlung wird dann ganz regulär als Barzahlung verbucht.
Der große Vorteil dieses Vorgehens:
Für die Buchhaltung ändert sich nichts. Es handelt sich um einen klassischen Barumsatz, und der Geschäftsinhaber hat privat Bitcoin erworben. Gerade für den Einstieg ist das eine sehr unkomplizierte Lösung.
Möchte man die Bitcoin-Zahlungen hingegen im Unternehmen belassen, empfiehlt es sich, private und geschäftliche Bitcoin strikt voneinander zu trennen. Dafür kann beispielsweise auf einem separaten, nicht anderweitig genutzten Smartphone eine eigene Wallet of Satoshi eingerichtet werden, die ausschließlich für das Geschäft verwendet wird. Aus dieser Wallet wird eine Lightning-Adresse erstellt, die dann in der Wallet of Satoshi POS-App hinterlegt wird. Mitarbeiter nehmen Zahlungen über die POS-App entgegen, während die Bitcoin direkt auf der geschäftlichen Wallet landen.
In den Einstellungen der Wallet of Satoshi besteht zudem die Möglichkeit, den Zahlungsverlauf als CSV-Datei zu exportieren. Diese Datei enthält eine Übersicht aller eingegangenen Zahlungen mit Datum und Bitcoin-Betrag. Allerdings fehlen darin wichtige Informationen wie der Euro-Gegenwert zum Zeitpunkt der Zahlung oder der zugrunde liegende Bitcoin-Preis. Das erschwert eine saubere und vollständige buchhalterische Erfassung erheblich.
Aus diesem Grund empfiehlt sich für den Einstieg ganz klar der private Barankauf der Bitcoin-Zahlung durch den Inhaber. Sollte der Anteil an Bitcoin-Zahlungen im Laufe der Zeit steigen und Beträge erreichen, die man nicht mehr privat ankaufen möchte, ist es sinnvoll, auf eine professionellere Lösung umzusteigen. Diese sollte idealerweise eine automatisierte Kursumrechnung und ein umfassendes Reporting für die Buchhaltung und Steuererklärung bereitstellen.
So lässt sich Bitcoin zunächst einfach und pragmatisch im Geschäft testen – und bei wachsender Nutzung strukturiert und professionell weiterentwickeln.
Backup und Sicherung der Wallet of Satoshi
Da es sich bei der Wallet of Satoshi inzwischen um eine selbstverwahrende Wallet handelt, liegt die Verantwortung für die Sicherheit deiner Bitcoin vollständig bei dir. Umso wichtiger ist es, dein Guthaben korrekt zu sichern, damit du auch im Ernstfall jederzeit wieder Zugriff darauf hast.
Die Sicherung findest du in den Einstellungen der App. Dazu öffnest du oben rechts über die drei Striche das Menü und wählst dort erneut den Punkt Einstellungen aus. Etwas weiter unten stößt du auf den Menüpunkt „Sichere deine Wallet“. Genau hier beginnt der wichtigste Schritt zur Absicherung deiner Bitcoin.
Nach dem Öffnen werden dir zwei Möglichkeiten zur Sicherung angeboten. Die erste Option ist ein Backup über Google Drive. Wenn du ein Google-Konto nutzt, kannst du darüber deinen sogenannten Seed – also den geheimen Schlüssel zu deiner Wallet – verschlüsselt in deinem Google Drive speichern. Diese Variante ist besonders komfortabel und eignet sich gut für Nutzer, die eine einfache und digitale Sicherung bevorzugen.
Alternativ bietet die Wallet of Satoshi eine manuelle Sicherung an. Dabei werden dir zwölf Wörter angezeigt, die du in der richtigen Reihenfolge aufschreiben und sicher aufbewahren solltest. Diese Wörter sind der Schlüssel zu deiner Wallet. Mit ihnen kannst du deine Wallet jederzeit wiederherstellen – selbst dann, wenn dein Smartphone verloren geht, beschädigt wird oder du keinen Zugriff mehr auf die App hast.
Egal für welche Variante du dich entscheidest: Ohne dieses Backup gibt es keine Möglichkeit, verlorene Bitcoin wiederherzustellen. Die Sicherung ist daher kein optionaler Schritt, sondern essenziell.
Gleichzeitig gilt ein bewährter Grundsatz: Auf der Wallet of Satoshi solltest du grundsätzlich nur so viele Bitcoin halten, wie du für Zahlungen im Alltag benötigst. Größere Beträge und langfristige Ersparnisse gehören auf eine sichere Hardware Wallet. Die Wallet of Satoshi dient idealerweise als Zahlungswallet – vergleichbar mit Bargeld im Portemonnaie – während deine gesparten Bitcoin sicher und getrennt verwahrt bleiben.
Mit dieser Kombination aus Backup und sinnvoller Aufteilung bist du sowohl flexibel im Alltag als auch langfristig auf der sicheren Seite.
Umstellung auf Self-Custody in der EU ab 2026
Seit Anfang 2026 ist die Wallet of Satoshi in der EU ausschließlich noch als selbstverwahrende Wallet verfügbar. Mit dieser Umstellung reagiert Wallet of Satoshi auf die zunehmend strengen regulatorischen Anforderungen, die sowohl in den USA als auch in der Europäischen Union an sogenannte custodiale Wallet-Anbieter gestellt werden.
Anbieter, die Bitcoin und Lightning im Namen ihrer Nutzer verwahren, werden künftig dazu verpflichtet, umfassende KYC-Prozesse durchzuführen. Das bedeutet: Wallet-Besitzer müssten sich vollständig identifizieren, und bei Zahlungen könnten personenbezogene Daten sowie Transaktionsinformationen an andere Dienstleister oder sogar an Behörden weitergegeben werden. Für viele Nutzer steht das im klaren Widerspruch zu den Grundprinzipien von Bitcoin – insbesondere zur finanziellen Selbstbestimmung und zum Schutz der Privatsphäre.
Um genau diese Privatsphäre weiterhin zu wahren, hat sich Wallet of Satoshi für den konsequenten Schritt in Richtung Eigenverantwortung und Selbstverwahrung entschieden.
Wenn du die Wallet of Satoshi bereits vor 2026 genutzt hast, findest du auf deinem Smartphone in der Regel zwei Wallet-Varianten vor: die alte custodiale Wallet und die neue selbstverwahrende Version. Zwischen diesen beiden Varianten kannst du weiterhin wechseln. Allerdings ist die Nutzung der custodialen Wallet inzwischen stark eingeschränkt.
In der custodialen Variante lassen sich keine neuen Lightning Invoices mehr erstellen, und in absehbarer Zeit werden darüber auch keine Zahlungen mehr empfangen werden können. Dein bestehendes Guthaben bleibt jedoch zugänglich, und du kannst weiterhin Bitcoin aus dieser Wallet versenden.
Genau das solltest du auch tun: Dein Bitcoin-Guthaben sollte aktiv von der custodialen Wallet auf deine neue Self-Custody Wallet of Satoshi übertragen werden. Dieser Schritt erfolgt nicht automatisch. Wallet of Satoshi nimmt diesen Transfer bewusst nicht für dich vor – die Verantwortung liegt vollständig bei dir. Am einfachsten funktioniert der Umzug, indem du aus der custodialen Wallet eine Zahlung an die Lightning-Adresse deiner selbstverwahrenden Wallet sendest.
Hattest du bereits eine personalisierte Lightning-Adresse und möchtest diese auch weiterhin mit der selbstverwahrenden Wallet nutzen, ist ein zusätzlicher Schritt notwendig. In diesem Fall musst du den Support von Wallet of Satoshi kontaktieren. Die Anfrage sollte von der E-Mail-Adresse aus erfolgen, die du ursprünglich bei Wallet of Satoshi hinterlegt hast. Schreibe dazu an support@walletofsatoshi.com und bitte darum, deine bestehende Lightning-Adresse auf die neue Self-Custody Wallet zu übertragen. Gib dabei unbedingt die Lightning-Adresse deiner neuen Wallet an, damit der Support die Zuordnung entsprechend anpassen kann.
Mit der Umstellung auf Selbstverwahrung geht Wallet of Satoshi einen klaren Schritt in Richtung mehr Eigenverantwortung – aber auch mehr Freiheit. Wer diesen Übergang bewusst vollzieht, behält die volle Kontrolle über seine Bitcoin und kann die Wallet weiterhin unkompliziert für Lightning-Zahlungen im Alltag nutzen.
Gebühren der Wallet of Satoshi
Wallet of Satoshi – Gebühren kurz erklärt
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Bitcoin onchain empfangen:
1,95 % Service-Gebühr + Network Fee -
Bitcoin onchain senden:
1,95 % Service-Gebühr + Miner-Gebühr -
Lightning empfangen:
Keine Wallet-Gebühr, ggf. minimale Routing-Fees -
Lightning senden:
Keine Wallet-Gebühr, ggf. Routing-Fees
Fazit zur Wallet of Satoshi
Zusammenfassung und Fazit zur Wallet of Satoshi
Die Wallet of Satoshi überzeugt vor allem durch ihre außergewöhnliche Benutzerfreundlichkeit. Kaum eine andere Lightning Wallet lässt sich so intuitiv bedienen und ist nach der Installation sofort einsatzbereit. Innerhalb weniger Minuten können Bitcoin- und Lightning-Zahlungen empfangen und versendet werden – ganz ohne technisches Vorwissen.
Besonders angenehm ist der einfache Umgang mit Lightning-Zahlungen. Nutzer erhalten automatisch eine eigene Lightning-Adresse und können diese, nach kurzer Nutzung der Wallet, sogar personalisieren. Damit wird das Empfangen von Zahlungen so einfach wie das Weitergeben einer E-Mail-Adresse – ein großer Vorteil im Alltag und im geschäftlichen Umfeld.
Auch für Händler bietet die Wallet of Satoshi einen echten Mehrwert. Mit der integrierten Point-of-Sale-Funktion lassen sich Bitcoin- und Lightning-Zahlungen direkt im Geschäft annehmen – allein mit dem eigenen Smartphone. Über die separate Wallet of Satoshi POS-App können zudem Mitarbeiter Zahlungen entgegennehmen, ohne Zugriff auf das Guthaben zu erhalten. Die Einnahmen landen direkt in der Wallet des Inhabers oder der Inhaberin.
Seit 2026 ist die Wallet of Satoshi in der EU ausschließlich als selbstverwahrende Wallet verfügbar. Das bedeutet: Die Bitcoin gehören dir, nicht dem Anbieter. Gleichzeitig bleibt der Bedienkomfort erhalten, da sich Wallet of Satoshi um die gesamte technische Komplexität im Hintergrund kümmert. Trotzdem gilt auch hier der bewährte Grundsatz: Die Wallet of Satoshi ist in erster Linie eine Zahlungswallet. Größere Beträge und langfristige Ersparnisse sollten weiterhin auf einer sicheren Bitcoin Hardware Wallet verwahrt werden.
Unterm Strich ist die Wallet of Satoshi die ideale Lightning Wallet für Einsteiger. Sie funktioniert zuverlässig, ist sofort nutzbar und senkt die Einstiegshürde in Bitcoin- und Lightning-Zahlungen erheblich. Wer mit ihr erste Erfahrungen gesammelt hat und tiefer in das Thema Self-Custody einsteigen möchte, kann später problemlos auf fortgeschrittene Wallets wie Phoenix oder Zeus wechseln.
Für den Einstieg – und für alltägliche Lightning-Zahlungen – ist die Wallet of Satoshi jedoch eine der besten Lösungen am Markt und eine klare Empfehlung.
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